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Buchtipps - Fotografie

Afrikas kulturelle Vielfalt in bildgewaltigen Porträts, rund 200 faszinierende Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen des preisgekrönten Porträtfotografen Mario Marino. Ein bewegender Fotoband voller intensiver Augenblicke - jedes einzelne Bild zeigt den Menschen im Dialog mit dem Fotografen und letztendlich mit uns, dem Betrachter dieses außergewöhnlichen Buches.

Von Erich Arendt bis Christa & Gerhard Wolf: Sie hat sie alle geschossen, die Künstler*innen in der DDR, 70er und 80er Jahre. Jedes Bild ist ein Zeitdokument und eine Charakterstudie zugleich. Begleitet werden die Porträts von zwei Aufsätzen von Gerhard Wolf und Eugen Blume: "Ins Gesicht fotografieren".

Eine internationale Auswahl an aktuellen Familien-Fotografien: Unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene Kulturen und Positionen - eine spannende Reise durch die Familie!

Die Fotojournalistin Julia Leeb trifft Menschen in den schlimmsten Kriegs- und Krisengebieten der Welt, Menschen in Extremsituationen, sei es bei den Kämpfen der Nubier im Sudan, bei den Warlords im Kongo, im Krieg in Libyen, während der Revolution in Ägypten oder in der abgeschotteten Diktatur in Nordkorea. Dabei gerät sie immer wieder in Lebensgefahr: In ihren Reportagen berichtet sie über die Vergessenen dieser Welt und auch über Begegnungen voller Schönheit und Hoffnung.

Auch in diesem Jahr gibt es das Buch World Press Photo und präsentiert die Gewinner*innen des renommiertesten Wettbewerbs der Pressefotografie. Das Titelbild vom diesjährigen Gewinner, dem Dänen Mads Nissen, zeigt eine Patientin, die nach fünf Monaten der Quarantäne eine Krankenschwester umarmt. Ebenfalls dokumentiert ist die "beste Fotoreportage" des Italieners Antonio Faccilongo: Habibi - eine Reportage über die Folgen der israelischen Kriegspolitik für palästinensische Paare.

Neben dem Trabant, auch Trabbi genannt, gibt es noch ein Fahrzeug, das schon zu DDR-Zeiten Kultstatus hatte, und bis heute immer mehr Fangruppen ins Leben rief: Die Simpson (Spitzname Simme). Das Simson-Moped verbindet Jung und Alt. Dabei ist der Hype um das Kleinkraftrad kein "Ostalgie"-Phänomen. Kaum ein DDR-Erzeugnis erfreute sich unter den Westdeutschen bereits kurz nach der Wende so großer Beliebtheit. Mit seinem unverwechselbaren Design avancierte das Moped schnell zu einer Stilikone.

Magnum hat wieder sein Archiv geöffnet und präsentiert 200 einzigartige Fotografien mit Hunden. "Hunde sind Garanten für Chaos, Verwüstung und ehrliche Freude - und damit für alles, was ein Foto authentisch macht", schreibt der Dumont-Verlag. Freuen Sie sich auf Hunde-Fotografien von Steve McCurry, Eve Arnold, Martin Parr, Herbert List und vielen anderen,    

Porträt, Mode Architektur: Hermann Landshoff (1905 - 1986), ein großer, hierzulande fast vergessener deutsch-amerikanischer Fotograf. Seine Stadt: New York. Seine Motive: Menschen, Häuser, Mode & Kunst. Sein Verdienst? Diese Kontraste: Tanzende Italienerinnen & Obdachenlosenelend. Sein damaliger Assistent, Richard Avedon, sagte einmal: "Ich verdanke Landshoff alles".

Claudia Skoda ist mit ihrer Mode eine Schlüsselfigur und Ikone der Berliner Undergroundszene der siebziger und achtziger Jahre. Mit ihren innovativen, körpernahen Kreationen aus hauchdünnen Garnen revolutionierte sie das Verständnis von StrickmodeZu ihren Freunden gehörten schon früh Größen wie David Bowie und Iggy Pop. Skodas performanceartige Modenschauen etwa in der Kongresshalle oder im Ägyptischen Museum wurden als spektakuläre Events bekannt und sorgten für internationales Aufsehen.

Dieses Buch wird noch in 100 Jahren Bestand haben. Es hat historische Dimensionen: Fotos, aufgenommen im Frühjahr und Sommer 2020, als die Städte menschenleer waren: Das London Eye im Stillstand, vor strahlend blauen Himmel. Venezianische Gondeln, leise gegen die Stege schlagend, die Brookly Bridge in New York - alle menschenleer. Impressionen aus 60 Städten. Diese Aufnahmen sind einmalig und halten die Erinnerung an das erste Pandemie-Jahr fest.