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Buchtipps - Frauen

Pascale Hugues, Journalistin und Schriftstellerin, trifft 12 Frauen, die als neunjährige Mädchen 1968 in ihr Poesiealbum geschrieben haben. Kleine, liebe Verse und ein paar Erinnerungen verbinden sie. Wie mag ein Wiedersehen nach 50 Jahren sein?

Das Leben der Frau, die in ihren Büchern so viele starke Frauengestalten zum Leben erweckt hat. Eine Biographie in Bildern, teils skizzenhaft hingeworfen, teils detailreich und fein gezeichnet -  Susanne Kuhlendahl zeigt, wie nah Leben und Werk bei Virginia Woolf verwoben waren.

Frida Kahlo und ihre Werke sind vielen bekannt. Ihre beeindruckenden, farbgewaltigen Bilder und ihre persönliche Geschichte sind Gegenstand vieler Bücher, Filme und Ausstellungen. Dieses Buch entstand nach Öffnung der privaten Archive und Annette Seeman verarbeitet erstmals alle heute verfügbaren Fachkenntnisse in ihrer Biographie. Sie beschreibt und würdigt hier eine faszinierende, unbeugsame, vom Schicksal gezeichnete und lebenfrohe Frau!

Berlin 1921. Die junge Lotte Laserstein lernt an der Kunstakademie und versucht sich als Künstlerin zu etablieren, was in einer von Männern dominierten Welt kein einfaches Unterfangen ist. In der Fotografin Traute findet sie eine Seelenverwandte, eine moderne Frau, die ihr für viele Bilder Modell steht, an sie glaubt, sie motiviert und fordert. Der Nationalsozialismus stellt sich jedoch den beiden und den ersten Erfolgen in den Weg. Lotte flieht und 40 Jahre später versuchen die beiden Freundinnen sich und die verlorene Zeit wiederzufinden.

Diese Graphic Novel erzählt die Geschichte von verschiedenen Frauen, die die Kunst geprägt und maßgeblich verändert haben. Judy Chicago, Faith Ringgold, Ana Mendieta und die Guerrilla Girls haben jede für sich ihren Beitrag dazu geleistet, die Kunst und die Gesellschaft voranzutreiben: feministisch, antirassistisch, transkulturell... Jeder Künstlerin wird ein Kapitel gewidmet, in dem Leben und Kunst skizziert wird. Die ausdrucksstarken Zeichnungen vermitteln die Intensität und Unmittelbarkeit mit der die Künstlerinnen gelebt und gearbeitet haben!  

Dieses Buch ist ein Plädoyer für die bemerkenswerte Arbeit von Architektinnen! Essays von Pionierinnen der Architektur und kritische Analysen versuchen zu ergründen, warum diesen Frauen noch immer nicht der ihnen gebührende Respekt und die Anerkennung zu Teil wird. Im Vordergrund jedoch stehen über 30 Porträts international tätiger Architektinnen, die eines ihrer Projekte vorstellen. Durch die Zusammenführung und individuelle Präsentation in diesem Buch wird den Bauten und den Architektinnen ein würdiger Platz in der zeitgenössischen Architektur eingeräumt.

Penelope hat zwei Leben. Eines führt sie als Ärztin nach Aleppo, wo sie täglich mit Leid und Tod konfrontiert ist und eines fordert sie in Belgien als Ehefrau und Mutter einer pubertierenden Tochter. Die Schicksale aus den Kriegsgebieten und die Ernsthaftigkeit, mit welcher sie ihren Beruf ausübt, hindern sie daran, an ihrem Familienleben angemessen teilzuhaben. Den Kontrast dieser beiden Leben, die Verantwortung und die daraus resultierende Einsamkeit fängt Judith Vanistendael in zarten Aquarellzeichungen ein.

Lyrik ist Politik! Dies versuchte vor einigen Jahren Amanda Gorman einer Gruppe von Teenagern zu vermitteln. Nicht zuletzt mit ihrem Auftritt am 20.1.2021 zur Inauguration von Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten, hat sie diesen Satz nachdrücklich bewiesen. Als junge afroamerikanische Lyrikerin hat sie den Menschen mit ihren Zeilen in einer unwahrscheinlichen Weise Mut und Hoffnung gemacht. Zweisprachige kommentierte Ausgabe mit einem Vorwort von Oprah Winfrey.  

Julia Korbik widmet ihr neues Buch nach "Oh Simone!" erneut einer großen französischen Schriftstellerin: Françoise Sagan. Es geht um die Zeit, in der Sagan nach dem bahnbrechenden Erfolg ihres Roman "Bonjour Tristesse", in die Öffentlichkeit katapultiert wird und die Menschen ihr mit gerade einmal 18 Jahren ihren Stempel aufdrückten.

Gertrude Stein beschreibt aus der Sicht ihrer Freundin Alice B. Toklas das gemeinsame Leben in Paris von 1933-35. In ihrem Salon, der "besten Galerie Europas", tummelten sich die Künstler der damaligen Pariser Avantgarde. So ist dieses Buch eine Sammlung von Anekdoten und kuriosen Begebenheiten, die den Leser einmal mehr bedauern lassen, dies nicht miterleben zu können. Was fiktiv ist und was den Tatsachen entspricht, bleibt ungewiss - das Buch aber ist eine Chronik dieser Zeit, der Kunst und des freien Geistes.